Dieser Bericht stellt für mich mehr neue Fragen, als er beantworten könnte.
So frage ich mich zum Beispiel:
1. Swetlana Schunin gibt als ihre Wohnadresse die Hegaustrasse in Stutensee an und der angebliche Überfall fand Ecke Buchenring/Waldstrasse in Stutensee statt.
Das klingt zunächst plausibel und nah, sieht man sich die Örtlichkeit jedoch mal auf der Karte an, stellt man fest, daß diese beiden Örtlichkeiten 14,5km(!) auseinanderliegen.
Was also macht Swetlana Schunin zu Fuß, fast 15 km von zu Hause entfernt an einem Briefkasten? Fast 3 Stunden Fussweg von zu Hause weg.2. 3 (DREI) Faustschläge ins Gesicht!? Entschuldigung, aber das glaube ich ja schon garnicht.
Entweder sie hat drei Faustschläge bekommen und ist die Schwester von Chuck Norris, oder sie lügt, daß sich die Balken biegen.
Nach drei (auch halbherzig geschlagenen) Faustschlägen ins Gesicht, braucht man (Frau) einen Notarzt und muss ins Krankenhaus. Da geht man nicht fast 24 Stunden später erst zum Arzt und dann mit einem lächerlichen Attest nach Hause.
Meine Vermutung: Swetlana Schunin ist schlicht und ergreifend unglücklich gefallen, vielleicht die Treppe herunter oder sie hat sich irgendwo böse gestossen. (Alkohol?)
Da sie aber alles in ihrem Leben anderen in die Schuhe schieben muss, hat sie die Überfallgeschichte ganz einfach erfunden, alles dem Doktor erzählt und genau so sieht das Attest auch aus. (Der Arzt zitiert lediglich was ihm erzählt wurde)
Ich wette sie hat nicht einmal Anzeige erstattet ... und falls doch ... Glückwunsch, das erfüllt den Tatbestand der "Vortäuschung einer Straftat"
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